Quadrantiden-Meteorstrom
Einer der stärksten Ströme des Jahres erreicht sein Maximum Anfang Januar, mitten in der Polarlichtsaison. Das scharfe Maximum dauert nur wenige Stunden, doch die langen, dunklen Nächte in hohen Breiten bedeuten, dass dir ein klarer Himmel Sternschnuppen und Nordlichter zugleich schenken kann.
TippDas Maximum ist kurz — plane für die Stunden vor Sonnenaufgang und prüfe noch in derselben Nacht das Live-Urteil, denn ein Kälteeinbruch im Januar bringt oft auch genau den klaren Himmel, den das Polarlicht braucht.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Lyriden-Meteorstrom
Die Lyriden beschließen die Frühlings-Polarlichtsaison mit einem bescheidenen, aber verlässlichen Schauspiel aus schnellen, hellen Meteoren. Ende April verliert der hohe Norden allmählich die echte Dunkelheit, sodass dies eine der letzten einfachen Nächte mit dunklem Himmel vor der Sommerdämmerung ist.
TippNutze es im Norden, solange du kannst — ab Mai wird der Himmel oberhalb des Polarkreises nie mehr völlig dunkel. Beobachter auf der Südhalbkugel haben den spiegelbildlichen Vorteil, wenn dort ihre Saison beginnt.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Perseiden-Meteorstrom
Der meistbeobachtete Strom des Jahres erreicht Mitte August sein Maximum, genau wenn die nördlichen Nächte nach dem Sommer der Mitternachtssonne wieder dunkel werden. Er markiert die praktische Wiedereröffnung der nördlichen Polarlichtsaison — warme Nächte, zurückkehrende Dunkelheit und bis zu 100 Meteore pro Stunde bei klarem Himmel.
TippDas ist der Saisonauftakt für Beobachter im Norden. Fällt der Neumond nahe an das Maximum, dient dir ein dunkler Himmel doppelt — für Meteore und für frühes Herbst-Polarlicht.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Orioniden-Meteorstrom
Trümmer des Halleyschen Kometen erhellen Mitte bis Ende Oktober den Himmel, mitten in der besten Herbst-Polarlichtsaison. Lange dunkle Nächte und oft klare Herbstluft machen dies zu einer starken Nacht, um draußen den Nordhimmel zu beobachten — ganz unabhängig von der Zahl der Meteore.
TippBlicke zum dunkelsten Teil deines Himmels und bleibe bis nach Mitternacht draußen — dieselben dunklen, klaren Bedingungen, die den Orioniden zugutekommen, begünstigen auch das Polarlicht.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Leoniden-Meteorstrom
Die berühmt schnellen Leoniden erreichen Mitte November ihr Maximum, wenn die Nächte in hohen Breiten zu den längsten und dunkelsten des Jahres zählen. Es ist tiefste Polarlichtsaison, und eine einzige klare, mondlose Nacht kann Meteore und Nordlichter zugleich bringen.
TippKleide dich für echte Kälte und gib deinen Augen 15–20 Minuten zur Anpassung — schwaches Polarlicht und lichtschwache Meteore zeigen sich beide nur voll dunkeladaptierten Augen.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Geminiden-Meteorstrom
Die Geminiden sind der ergiebigste Strom des Jahres — bis zu 120 helle, langsame Meteore pro Stunde — und sie treffen Mitte Dezember während der längsten Nächte des Nordwinters ein. Da die Polarlichtsaison auf ihrem Höhepunkt ist, gehört eine klare Geminiden-Nacht zu den besten Nächten für die Himmelsbeobachtung überhaupt.
TippDie lange Dezember-Dunkelheit erlaubt es dir, stundenlang zu beobachten. Prüfe zuerst die Live-Vorhersage — eine klare Geminiden-Nacht mit aktivem Weltraumwetter ist so gut, wie Polarlichtjagd nur sein kann.
Ihre Nordlichter-Reise planen →Ursiden-Meteorstrom
Die ruhigen Ursiden runden das Jahr nahe der Wintersonnenwende ab, dicht an der längsten Nacht. Die Raten sind gering, doch das Timing ist perfekt: maximale Dunkelheit, tiefe Polarlichtsaison und ein zirkumpolarer Radiant, der für Beobachter im hohen Norden nie untergeht.
TippDie Woche der Sonnenwende schenkt dir das längstmögliche Dunkelfenster — ideal für eine geduldige Polarlicht-Beobachtung, mit den Ursiden als stiller Zugabe über dir.
Ihre Nordlichter-Reise planen →